Das 'mixed-in-place' Baumischverfahren


'mixed-in-place' ist ein Fachausdruck für das sogenannte Baumischverfahren (früher: Vermörtelung). Es bedeutet die Herstellung von Unterbaubetonlagen oder Magerbetonlagen oder hydraulisch gebundene Tragschichten auch bezeichnet als Bodenverfestigung (mit Zement oder Kalk).

 

Bodenverfestigung mit hydraulischen Bindemitteln sind Bauweisen mit Tradition. Die Verfahren wurden bereits von den Römern praktiziert, um die Tragfähigkeit der Böden und Straßenkonstruktion zu verbessern. Aufgrund der vorhandenen Langzeiterfahrungen zählen sie zu den ausgereiftesten Bauweisen des Erd- und Straßenbaus. Durch dieses Verfahren erhöht sich die Lebensdauer von Fahrbelags- bzw. Verkehrsflächen erheblich – in den meisten Fällen um den Faktor 1,5 bis zum doppelten der normalen Lebensdauer.

 

Als jahrzehntelanges stimmberechtigtes Mitglied in den Fachausschüssen Bodenverfestigung und Bodenverbesserung der FSGV – Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen sind wir mitbeteiligt bei der Erarbeitung und Festlegung von Gesetzen, Normen, Richtlinien und Merkblättern, die von den Straßenbauämtern angewendet werden.

 

Der standardisierte 'mixed-in-place' Verfahrensprozess findet Anwendung im Straßenbau, Flugplatzbau oder im Verkehrsflächenbau allgemein:

Step 1:

Der zu verarbeitende Boden benötigt ausreichende Feuchtigkeit die mit dem Wassersprengwagen 'aqua-mat' (z.B. Modell AM 6-15) auf den optimalen Wassergehalt eingestellt wird.


Step 2:

Zement oder Kalk wird entsprechend der Vorgabe durch die Eignungsprüfung exakt mit  unserem 'conti-spreader' (z.B. Modell CS 6-14) auf den Boden aufgebracht.


Step 3:

Der 'contra-mixer' (z.B. Modell CM 2-20) homogenisiert den Boden zu einem gleichmäßigen Gemisch und stellt ein gleichmäßiges Feinplanum aus Magerbeton her. Sauberes Nivellement  wird mit speziellen Abziehbohlen, Nivellementeinrichtungen sowie auch durch eine abschließende Hochverdichterbohle erreicht.

 

Step 4:

Verdichtung der Verfestigung erfolgt via Vibrationswalzen mit entsprechend festgelegter Amplitude.

 

Step 5:

Abschließend glättet die Gummiradwalze die Fläche durch statische Verdichtung.


Eine verfestigte Fläche sollte mindestens noch 3 Tage lang nach Herstellung feucht gehalten oder mit einer Bitumenemulsion abgespritzt werden. Zusätzlich erfolgt das Kerben der Verfestigung nach Erfordernis bzw. in Abhängigkeit des vorgesehenen Überbaues, um Reflexionsrissen vorzubeugen).

 

 

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